Niles-Simmons-Hegenscheidt Gruppe standardisiert auf SolidWorks Enterprise PDM
Werkzeugmaschinenhersteller implementiert 180 PDM-Lizenzen für standortübergreifendes Datenmanagement von 80.000 Dokumenten
Haar bei München, 29. Oktober 2009 – Die international agierende Niles-Simmons-Hegenscheidt (NSH) Gruppe hat 180 Lizenzen SolidWorks Enterprise PDM implementiert. Damit reagiert das Unternehmen auf die immer wichtiger werdende Forderung, produktrelevante Daten zu jeder Zeit am richtigen Ort verfügbar zu halten.
Niles-Simmons-Hegenscheidt blickt auf mehr als 170 Jahre Erfahrung und Know-how im Werkzeugmaschinenbau zurück. Die Produktpalette reicht von Vertikal-Dreh-Bearbeitungsmaschinen über -Dreh-Fräs-Zentren und CNC-Schrägbett-Drehmaschinen bis hin zu kompletten Fertigungslinien. Das Unternehmen hat dabei über die Jahre einen umfangreichen Datenbestand aufgebaut, der bis dato an verschiedenen Standorten und in unterschiedlichen Systemen gespeichert wurde.
"Wir haben eine PDM-Lösung gesucht, die zu 100 Prozent mit der SolidWorks 3D-CAD-Software kompatibel ist. Wir konstruieren seit einigen Jahren erfolgreich mit diesem System und nutzten bislang das integrierte Tool SolidWorks Workgroup PDM", erläutert Enrico Thormann, SolidWorks/PDM-Koordinator und Konstrukteur bei Niles-Simmons.
"Allerdings stiegen sowohl unsere Userzahlen als auch das Datenvolumen stetig an, so dass wir ein skalierbares System mit der größtmöglichen Schnittstellenvielfalt benötigten. SolidWorks Enterprise PDM bietet uns unvergleichliche Flexibilität und sorgt für eine sichere Verwaltung, in der sich Dokumente heute effektiver und schneller wiederfinden lassen."
Mit SolidWorks Enterprise PDM möchte die Unternehmensgruppe einen zentralen Datenspeicher realisieren, der leichter zu administrieren ist und auf den alle am Entwicklungsprozess beteiligten Mitarbeiter, Lieferanten und Kunden im Rahmen klar definierter Nutzungsrechte zugreifen können. Die PDM-Lösung stellt dabei alle projektrelevanten Daten zur Verfügung, wie SolidWorks 3D-CAD-Daten, Bilder, Videos und Office-Programm-Daten. Niles-Simmons-Hegenscheidt plant, das PDM-System zur primären Datenbank für die Konstruktionsabteilung bei der Artikel- und Stücklistenerzeugung zu machen. Damit verbunden betrifft die Vernetzung mit dem PDM-System alle Abteilungen und Bereiche.
"SolidWorks Enterprise PDM hilft uns dabei, interne Abläufe einzuordnen, besser zu steuern und festzulegen. In einem großen Unternehmen wie unserem ist dies sehr komplex", erklärt Enrico Thormann.
"Prinzipielle Daten zu einem Produkt dürfen beispielsweise von allen gelesen werden. Bestimmte Dokumente aus dem Rechnungswesen dürfen nur bestimmte Personen einsehen bzw. ändern, je nach Status des Dokuments, und Konstrukteure können zum Beispiel in manchen Dokumenten nur lesen, aber nichts verändern. SolidWorks Enterprise PDM vergibt genaue Benutzerrechte, schafft klare Verantwortlichkeiten und liefert eine lückenlose Historie aller Dokumente - wer hat was, wann und von wo aus gemacht."
Für das sichere Datenhandling von der Forschung bis in die Fertigung spielen neben den Zugriffsrechten auch die Workflow-Funktionalitäten in SolidWorks Enterprise PDM eine große Rolle. Momentan werden bei der NSH Gruppe zirka 80.000 Dokumente über das PDM-System automatisch verwaltet.
Laut Enrico Thormann sind es hierbei besonders die Revisionsschemata, die einen deutlichen Vorteil bringen. Der Werdegang der Dokumente lässt sich damit leicht nachvollziehen und die Zwangsmechanismen regeln den Ablauf und die erforderliche Vollständigkeit der Dokumentdaten für folgende Freigabeschritte. Bei allein 45 Mitarbeitern in der Konstruktion ein unschätzbarer Wert. Da die Dokumente von Stufe zu Stufe wertvoller werden, ändern sich mit dem Status gleichzeitig die Nutzerrechte. Weiterhin sind diese Dokumente nicht endgültig löschbar und damit immer wiederherstellbar.
"Bei Niles-Simmons-Hegenscheidt starten viele Projekte parallel und die Konstruktion ist praktisch erst dann fertig, wenn die Maschine beim Kunden steht. Planungssicherheit bei diesen engen Zeitfenstern ist nur mit intelligenten Workflows zu erreichen", sagt Jeroen Buring, PDM Sales Manager Central Europe bei DS SolidWorks. "SolidWorks Enterprise PDM liefert die nötigen Werkzeuge und ist dabei gleichzeitig einfach zu bedienen und zu verwalten und sorgt damit für einen schnellen ROI."
Die Beratung, Installation und Einführung von SolidWorks Enterprise PDM übernahm der SolidWorks Vertriebspartner SolidLine AG.
Die NILES-SIMMONS-HEGENSCHEIDT Gruppe gehört zu den 50 größten Werkzeugmaschinen-herstellern der Welt mit Hauptsitz in Chemnitz/Sachsen. Die NSH-Gruppe mit ihren rund 1.100 Mitarbeitern weltweit konzentriert seine Geschäftsaktivitäten auf Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Werkzeugmaschinen mit dem Ziel, Produkte von höchster Qualität und Innovation herzustellen und global zu vermarkten. Das Multiproduktspektrum beruht auf sechs Maschinenkonzepten, vornehmlich für die Luft- und Raumfahrt-, Automobil-, Eisenbahn- und Maschinenbauindustrie sowie den Werkzeug- und Formenbau. www.niles-simmons.de
SolidLine AG, das Beratungs- und Software-Haus in Deutschland, ist auf die Optimierung der Produktentwicklungsprozesse in der Fertigungsindustrie fokussiert. In den Branchen Maschinen-, Anlagen-, Werkzeug- und Formenbau, Medizintechnik, Konsumgüter und Industriedesign realisieren über 3.250 Kunden mit Leistungen der SolidLine nachhaltige Wettbewerbsvorteile durch bessere Produkte und effiziente Prozesse. Seit 1996 ist das Unternehmen mit 150 Mitarbeitern und dem Partner Dassault Systèmes SolidWorks Corp. zum umsatzstärksten Reseller in Europa geworden. www.solidline.de
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